Über mich...  

Nun, geboren wurde ich im Juni 1977 in Speyer, lebe seitdem in dem Örtchen Altlußheim am Rhein, mitten in der Kurpfalz. Schon früh habe ich mich für technische Dinge begeistern können - was nicht immer Freude ausgelöst hat - die Innereien elektrischer Geräte und Spielsachen waren halt immer interessanter als das drumherum...


Während meiner Schulzeit entdeckte ich dann die Quelle aller Technik - damals gab es noch den Sperrmüll, der viele Schätze zum Nulltarif hergab, Röhrenradios, Fernseher, elektrische Bauteile aller Art, Motore.... ja sogar alte Fachbücher !

Bald verwandelte sich mein Zimmer in ein Sammelsurium aus elektrischem und elektronischem Kram (wiederum nicht immer zur Freude meiner Eltern....).

Fast das gesamte Wissen habe ich mir selbst beigebracht, durch Lesen, Basteln und Schrauben - und irgendwann habe ich die ersten Sachen repariert.

Nach dem Schulpraktikum beim örtlichen Radio- und Fernsehtechniker war erst recht klar - die Ausbildung wird mit Elektronik zu tun haben.

Diese habe ich dann 1993 bei Siemens in Mannheim - Neckarau begonnen und 1997 als Energieelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik auch beendet.

Nach der Ausbildung blieb ich bei Siemens, im Informations- und Trainingscenter für Automatisierungs- und Antriebstechnik.

Dort konnte ich mich zum SPS-Techniker SIMATIC S5 weiterbilden, sowie zahlreiche Kurse über Steuerungstechnik, Antriebe, Kommunikation, Visualisierung u.v.a. besuchen, auch den ein oder anderen Abendkurs für die SPS-Techniker - Ausbildung SIMATIC S7 konnte ich halten. 2010 habe ich dann mein Arbeitsverhätnis bei Siemens als Systemadministrator beendet - um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

SABA Bodensee W III von 1953
SABA Bodensee W III von 1953

 

Aller Anfang ist schwer, es gibt bürokratische und andere Hürden, die überstanden werden wollen.  Einer dieser Gründe war die Weiterbildung im Abendkurs zum Meister im Fach Elektrotechnik. Auch dies ist inzwischen überstanden - die Nachricht von der Handwerkskammer Mannheim kam während unseres Urlaubs Ende April 2014 !  

 

Den Meisterkurs Elektrotechnik (Teil 1+2) habe ich im Abendkurs in der Erhart - Schott - Schule Schwetzingen in den Jahren 2012-2014 absolviert, zuvor im Jahr 2011 den allgemeinen Teil (Teil 3+4) in der Johannes - Gutenberg - Schule in Heidelberg, beides durchgeführt vom SBF.  

 

Reparaturen führe ich zukünftig in meinem Laden, in besonderen Fällen aber auch in meiner kleinen, aber bestens ausgestatteten Werkstatt zuhause durch.  

Hier können auch Arbeiten größeren Umfangs, und / oder mit Schmutz- und Staubentwicklung durchgeführt werden, was manchmal bei der Nachfertigung mechanischer Teile oder Gehäusereparaturen notwendig wird.   

 

Oft werde ich gefragt, ob es für die vielen alten Geräte überhaupt noch Ersatzteile gibt !

Grundsätzlich sind die Ersatzteilprobleme für die Klassiker meist viel kleiner als bei modernen Geräten - obwohl es die meisten Hersteller lange nicht mehr gibt, und man nicht schnell mal bei der Firma A das Ersatzteil B bestellen kann. Warum kann man sie trotzdem - fast immer - reparieren ?

 

- Früher wurden viel mehr Standardkomponenten verbaut, also bei verschiedenen   Herstellern und Modellen identische oder ähnliche Teile. Es gab nicht jedes Jahr neue Röhren, neue Transistoren, ICs - und vorallem gab es keine programmierbaren Bauteile und somit keinerlei Software und deren Ausgabestände. Dies kann auch ein Problem sein - manche Röhren gibt es z.B.  einfach nicht mehr - fast immer ist es aber ein Vorteil ! 

 

- Je moderner die Geräte werden, desto kleiner werden viele Bauteile, man kann also alte Teile oft durch neuere, kleinere mit identischer Funktion ersetzen, z.B. Kondensatoren, Gleichrichter oder Widerstände.  

 

- Ein großer Bestand an Ersatzteilen ist sehr wichtig, über viele Jahre habe ich alte Lagerbestände aufgekauft, gefunden oder auch geschenkt bekommen. Und Manches liegt immer noch unberührt und offenbar nutzlos irgendwo im Keller...

 

- Auch scheinbar wertlose und irreparable Geräte enthalten noch brauchbare Teile, und wenn es nur ein paar Tasten, Knöpfe oder ein Lautsprecher sind - deswegen freue ich auch immer wieder über Teileträger, die ansonsten in den Müll gewandert wären.

 

- Gerade mechanische Teile aus Gummi, Kunststoff oder auch aus Zinkdruckgruß - altern mehr oder weniger schnell, auch im unbenutzten Zustand sind sie nach 40 oder 60 Jahren einfach kaputt. VIeles kann aber nachgefertigt werden - gute Beziehungen zu den richtigen Leuten mit den richtigen Fähigkeiten sind da unbezahlbar. Und selbst Teile wie z.B. ein Schalter oder Drehkondensatoren - lassen sich durchaus instandsetzen.

 

- Für manche Geräte gibt es tatsächlich noch neue Ersatzteile aus aktueller Fertigung, beispielsweise Riemen für Bandmaschinen und Plattenspieler, Ersatznadeln und einige Röhren.  

Einige wenige Hersteller liefern sogar noch Teile für jahrzehnte alte Geräte - ein beispielloser Service in einer Zeit, in der Geräte nach Ablauf der Gewährleistung nicht mehr repariert werden können (= sollen !)

 

- Nimmt man dies alles zusammen und verbindet es mit ein paar Kenntnissen und Fähigkeiten - dann ist fast alles machbar !

meine Hobbies:


-meine Arbeit !

Wenn man den Schritt in die Selbständigkeit wagt, hat man meistens eines kaum noch - Freizeit !  Trotzdem versuche ich, die ein oder andere Minute abzuzweigen, um meine -anderen - Hobbies wenigstens ab und zu etwas zu betreiben, dazu gehören

- unser Boxer Mojo, der morgens immer mit im Geschäft dabei ist

- mein kleiner Laster, ein Saurer 2DM, Baujahr 1966, in echt schweizer Präzision und Qualität damals fürs Militär gefertigt

- zwei Mercedes W123, die beide schon Jahre in Arbeit und immer noch nicht richtig fertig sind - aber es gibt noch Hoffnung....

 

     

 

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Letztes Update am: 16.10.2017 @21:05                                                     

 

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